Parallels hat sich als Software-Anbieter vor allem mit Parallels Desktop einen Namen gemacht. Das ist ein Programm, mit dem man Windows und andere Betriebssysteme parallel auf einem Mac ausführen kann, ohne dauernd neu starten zu müssen. Gerade wenn man beruflich oder privat auf bestimmte Windows-Programme angewiesen ist, ist Parallels eine ziemlich praktische Lösung. Die Software läuft meist recht stabil und bringt auch Features mit, die das Arbeiten einfacher machen, etwa nahtloses Wechseln zwischen Mac- und Windows-Apps.
Die Zielgruppe sind hauptsächlich Mac-Nutzer, die Windows-Software brauchen, aber nicht extra einen zweiten Rechner wollen. Studenten sind hier oft vertreten, weil Parallels einen günstigen Studententarif anbietet. In letzter Zeit sind auch Gamer eine wachsende Gruppe, denn mit Parallels lassen sich einige PC-Spiele auf dem Mac spielen – wenn auch nicht alle. Die neuen Versionen wie Parallels Desktop 20 oder 26 bringen regelmäßig Verbesserungen und neue Funktionen, wobei man natürlich auch auf die Systemanforderungen achten sollte.
Was man wissen sollte: Parallels ist nicht billig, aber es gibt immer wieder Aktionen und Rabatte. Manche finden die Lizenzgebühren etwas happig, vor allem wenn man nur gelegentlich Windows braucht. Trotzdem ist es eine der komfortabelsten Lösungen, wenn man nicht auf Boot Camp oder komplizierte virtuelle Maschinen setzen will. Der Support ist solide, auch wenn man manchmal etwas Geduld braucht bei speziellen Problemen.